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Welchen Schlaghammer soll ich für Beton einsetzen?

Wenn man sich dazu entscheidet, einen Schlaghammer zu kaufen und es steht schon fest, dass der Großteil der Einsätze auf Beton stattfinden wird, so ist dies beim Erwerb zwingend zu berücksichtigen. Wird dies nicht getan, ist mit ernsthaften Folgen zu rechnen.

Welche Konsequenzen entstehen, wenn das falsche Produkt gewählt wird?

Diese werden sehr unterschiedlich ausfallen.
So ist darauf hinzuweisen, dass es zu Schwierigkeiten bei den Arbeiten kommen wird. Ist ein Schlaghammer nicht dafür konzipiert Beton zu bearbeiten, wird dieser sehr schnell Schäden davontragen. Nun kommt es zu Reparaturen. Diese werden nicht durch die gesetzliche Gewährleistung oder eine Garantie abgedeckt, da ein falscher Stoff bearbeitet wurde. Es werden folgerichtig Zusatzkosten entstehen. Auch die Meißel werden sehr schnell zerstört und sind zu wechseln. Dies ist ebenfalls wieder mit zusätzlichem Kapitalaufwand verbunden. Es entstehen dadurch Ausfallzeiten, die nur schwer wieder auszugleichen sind. In vielen Fällen ist bei Nichteinhaltung einer gegebenen Frist eine Strafzahlung an den Auftraggeber zu leisten.
Auch die Qualität der abgelieferten Arbeiten wird darunter leiden. Dies führ dazu, dass ein Kunde sich bei einem weiteren Auftrag für einen anderen Anbieter entscheiden wird. Dies hat negative Auswirkungen auf das Betriebsergebnis. Die Produktivität wird ebenfalls leiden, da mit einer längeren Bearbeitungszeit zu rechnen ist. Dies führt zu weiteren negativen Auswirkungen für die eigene Bilanz.
Die Arbeitssicherheit ist ein weiteres Thema. Durch die Überbeanspruchung der Maschine wird auch die Gesundheit des Nutzers gefährdet. Kommt es zu einem Kurzschluss des Schlaghammers, so treten Stromschläge auf. Diese sind gefährlich und werden im schlimmsten Fall den Tod des Maschinenführers zur Folge haben. Doch auch nicht lebensbedrohliche Wunden haben Konsequenzen. So wird der Arbeitnehmer für längere Zeit ausfallen. Seine Lebensqualität sinkt und auch das Einkommen reduziert sich auf diese Weise. Der Arbeitgeber hat juristische Folgen zu befürchten. Wird ihm Fahrlässigkeit nachgewiesen, so werden Bußgelder verhängt. Aber auch eine Freiheitsstrafe ist nicht auszuschließen.