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Pneumatischer Schlaghammer

Ein pneumatischer Schlaghammer produziert die Schlagenergie durch ein Hammerwerk. Deswegen ist kein körperlicher Einsatz erforderlich. Der Einsatzbereich wird hier durch die Performance der Maschine und keineswegs durch die körperliche Kraft des Nutzers eingegrenzt. Bohrungen in Beton sind problemlos möglich. Voreilhaft ist die Erzeugung der Schlagenergie ohne Rotation des Futters. Dadurch kann ein Bohrhammer auch als Stemmhammer benutzt werden. Ein pneumatischer Schlaghammer besitzt je nach Verwendungszweck ein Gewicht zwischen 10 bis 50 kg. Im Bergbau sind es etwa 42 Kilogramm. Dazu kommt noch das Gewicht der Bohrsäule oder Lafette und das SDS-Futter für die Kraftübertragung

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SDS-Systeme werden für die Markierung des Bohrerschaftes bei Elektrowerkzeugen, z.B. Bohrmaschinen und einem pneumatischen Schlaghammer angewendet. Besondere Nuten gewähren ein unverzügliches Wechseln der Bohrerschaftes.

Das Kürzel SDS bedeutete anfangs „Steck-Dreh-Sitz“ und wurde jedoch von Bosch in „Spannen durch System“abgeändert. In der globalen Verwendung bedeutet SDS „Special Direct System“. Es handelt sich hier um die Nuten von einzelnen Meißeln oder Bohrer, deren Kennzeichnung hiermit differiert. Drei unterschiedliche SDS-Systeme eignen sich hinsichtlich der Länge für unterschiedliche Gewichtsklassen bei einem pneumatischen Schlaghammer.

Für die Kraftübertragung beim pneumatischen Schlaghammer ist nur eine spezielle formschlüssige Connection mit nur einer geringen Anzahl von mechanischen Teilen erforderlich. Für diesen Zweck wurde das SDS-Futter kreiert und steht in diversen Größen bereit. Das SDS-Quck-System ist bisher nicht gebräuchlich und nur beim Uneo von Bosch zu finden. Dagegen bildet das SDS-Plus die standardisierte Größe für den Heimwerkerbereich. Ein voluminöser pneumatischer Schlaghammer verfügt in den meisten Fällen über ein SDS-Max-Futter. Üblicherweise können in SDS-Futter keine Werkzeuge, die mit einem Zylinderschaft versehen sind, eingespannt werden. Allerdings gibt es für einen pneumatischen Schlaghammer auch gesonderte Schnellspannfutter mit SDS-Aufnahme. Hierbei unterliegen die Einsatzbereiche jedoch starken Einschränkungen. Durch das nicht vorhandene Spiel im SDS-Futter sind nur eingeschränkte Laufeigenschaften vorhanden und die Hammerfunktion muss auf jeden Fall abgeschaltet werden. Wechselfutter, die gegen das SDS-Futter ausgetauscht werden können, bieten einen großen Vorteil. Durch ihre direkte Positionierung an der Antriebswelle erhalten sie deswegen einen präzisen Rundlauf. In den meisten Fällen wird auch die Hammerfunktion automatisch abgeschaltet.